Im Streit um flächendeckende Kontrollen der Mitarbeiter bei der Modekette Hollister haben sich der Frankfurter Betriebsrat und das Unternehmen vorläufig geeinigt. Das Landesarbeitsgericht Hessen stellte daher das Verfahren über die Arbeitsbedingungen ein (Az: 5 TaBVGa 8/13).
Bis zum Abschluss einer endgültigen Betriebsvereinbarung werden Taschen und Jacken der Mitarbeiter in der Frankfurter Filiale nach einem "Würfelprinzip" kontrolliert: Wer eine Vier würfelt, wird überprüft. Dort gibt es bisher aber keine Arbeitnehmervertretung. Hollister gehört zum USKonzern Abercrombie Fitch (AFH). Die Betriebsvereinbarung soll voraussichtlich Anfang Mai geschlossen werden. Es
abercrombie sale wäre die erste bei einer HollisterFiliale in Deutschland.
berwachung der Mitarbeiter ein
Das Unternehmen hatte die Kontrollen mit einem "überdurchschnittlichen" Schwund von Kleidungsstücken in dem Shop begründet. Taschen und Jackenkontrollen seien für das Unternehmen existenziell, sagte der Anwalt des Mutterkonzern AFH Germany.
Der Betriebsrat kritisiert neben Taschenkontrollen und Videoüberwachung auch die aus seiner
Abercrombie España Sicht überzogenen Kleidervorschriften. Nach Darstellung von Anwalt Rölz sollen sich die Mitarbeiter alle drei Monate mit Teilen der neuen Kollektion ausstatten, die sie mit einem Rabatt von bis zu 50 Prozent selbst kaufen müssten. Es gebe dazu zwar ausdrückliche keine Anweisung des Unternehmens. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet
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